FOTOGRAFIE
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: "Robert W. Kuhn"Hallo,
ich bin etwas verirrt im Dschungel von Zwischenringen, Nahhlinsen,
Makroobjektiven, ...
Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
(~1) abbilden. Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu klein
werden (je größer, je besser). Und die Bildqualität soll
natürlich auch
gut bleiben.
Zuviel Wünsche auf einmal? Welche Vorgehensweise verspricht denn die
besten Ergebnisse?
Bin für jeden Tip dankbar.
Danke und Tschau - Robert
[1] Ich nehme als Kameras übliche Industriekameras mit CCD-Sensor. Die
Strukturen sollen auf ca 10 Pixel abgebildet werden. Da sind, nimmt man
eine Pixelgröße von 6mü, 60mü bildseitig. Also
ungefährer Maßstab 0.5- bis
1.
--
vertrau
voraus voraus
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: Dieter Michel
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: Dieter MichelHallo Robert,
> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
> (~1) abbilden. Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu
klein
> werden (je größer, je besser).
da lohnt sich erstmal ein Blick auf dem Erik Krause
seinen Schärfentiefenrechner (Grammatik so korrekt?):
http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
> Und die Bildqualität soll natürlich auch gut bleiben.
Also ordentliche Objektive und Kameras.
> [1] Ich nehme als Kameras übliche Industriekameras mit CCD-Sensor.
Die
> Strukturen sollen auf ca 10 Pixel abgebildet werden. Da sind, nimmt man
> eine Pixelgröße von 6mü, 60mü bildseitig. Also
ungefährer Maßstab 0.5- bis 1.
Das klingt für mich, wie wenn Du mal bei den einschlägigen
Verdächtigen Schneider Kreuznach und Rodenstock (www.linos.de)
schauen solltest.
Die haben beide im Bereich Industrieoptik Systeme, die
auf ihren Vergrößerungs bzw. Duplizierobjektiven basieren.
Zum System gehören auch Adapter, mit denen man die Objektive
(auch mit Einstellfassung zum Fokussieren) an handelsübliche
CCD-Kameras adaptieren kann.
Für den Maßstabsbereich um 1:1 käme mir da z.B. das
Rodenstock Apo-Rodagon D 1x in den Sinn, das genau für
diesen Maßstab optimiert ist.
Weiter suchen unter:
http://www.schneiderkreuznach.com/industrieoptik/industrieoptik.htm
http://www.linos.com/pages/home/shop-optik/rodenstock-foto-objektive/
(von da weiter unter Vergrößerungstechnik/CCD und Apo-Rodagon D)
Viele Grüße,
Dieter Michel
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: "Robert W. Kuhn"Dieter Michel schrieb:
> Das klingt für mich, wie wenn Du mal bei den einschlägigen
> Verdächtigen Schneider Kreuznach und Rodenstock (www.linos.de)
> schauen solltest.
...
> Für den Maßstabsbereich um 1:1 käme mir da z.B. das
> Rodenstock Apo-Rodagon D 1x in den Sinn, das genau für
> diesen Maßstab optimiert ist.
Danke für den Hinweis, ich habe mir gleich mal ein Angbot machen lassen.
Wie groß ist üblicherweise da noch die Schärfentiefe? 5mm,
würde ich mal
schätzen?
Tschau - Robert
--
vertrau
voraus voraus
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: Wolfgang WeisselbergRobert W. Kuhn wrote:
> ich bin etwas verirrt im Dschungel von Zwischenringen, Nahhlinsen,
> Makroobjektiven, ...
> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
> (~1) abbilden.
Musst du halt nah ran. Je mehr Tele, desto weniger ganz nah.
(Naheinstellgrenze beachten!)
Und je besser die Objektivkombination makrogeeignet ist, desto
weniger Probleme sollten auftauchen ... musst du halt ausprobieren,
ob dir manche typischen Fehler Stress machen oder nicht.
> Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu klein
> werden (je größer, je besser).
Blende zu => viel Blitz oder viel Licht oder lange Belichtung.
Je nach Sensorgroesse ist da natuerlich eine Obergrenze durch
die Beugung gegeben, wie weit du die Blende zumachen solltest.
Du kannst ja mal mit
http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
spielen ...
-Wolfgang
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: Dieter LefelingRobert W. Kuhn schrieb:
> ich bin etwas verirrt im Dschungel von Zwischenringen, Nahhlinsen,
> Makroobjektiven, ...
Oha.
> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
> (~1) abbilden.
Also Masstab m = 1.
Das Aufnahmeformat (Sensorgroesse) liegt also fest, nehme ich an.
> Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu klein
> werden (je größer, je besser). Und die Bildqualität soll
natürlich auch
> gut bleiben.
Vergiss es. Die Schaerfentiefe liegt mit Masstab und Blende fest:
Gesamtschaerfentiefe = 2 * z * effektive Blende / m^2
Der Wert z ist die groesste zulaessige Unschaerfe. Nehmen wir hier mal
wegen der erforderlichen pixelscharfen Abbildung mit 6 Mikrometer an.
Weiter als etwa Blende 8 wirst Du aus Gruenden der Beugung nicht
abblenden koennen. Also mal sehen: 2 * 0,006 * 8 / 1^2 = 0,1 mm.
Hoppla. <8)
> Zuviel Wünsche auf einmal? Welche Vorgehensweise verspricht denn die
> besten Ergebnisse?
Welche Werte kannst Du denn variieren?
Dieter
--
Suche: Canon Standard-Prismensucher FN (nicht AE-FN) fuer new F-1.
Gebrauchsspuren kein Problem, solange Optik sauber und Mechanik 100% ok.
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: jenelisepasceci@web.de (Peter Wollenberg)"Robert W. Kuhn" wrote:
>Hallo,
>
>ich bin etwas verirrt im Dschungel von Zwischenringen, Nahhlinsen,
>Makroobjektiven, ...
>
>Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
>(~1) abbilden. Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu klein
>werden (je größer, je besser). Und die Bildqualität soll
natürlich auch
>gut bleiben.
>
>Zuviel Wünsche auf einmal? Welche Vorgehensweise verspricht denn die
>besten Ergebnisse?
>
>Bin für jeden Tip dankbar.
>
Falls Du unbewegliche Objekte fotografieren willst, lohnt sich
vielleicht auch ein Blick auf
http://www.outbackphoto.com/workflow/wf 72/essay.html
CombineZ5 gibt es in einer Nachfolgeversion, die Steuersignale
erzeugen kann, z.B. für einen Schrittmotor, der die Kamera vor- und
zurückfährt.
Entsprechende Software gibt es auch für sehr teuer bei einigen
Mikroskop-Herstellern.
Peter
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: "Robert W. Kuhn"Dieter Lefeling schrieb:
>> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen
Maßstab¹
>> (~1) abbilden.
>
> Also Masstab m = 1.
Jupp. Ca.
> Das Aufnahmeformat (Sensorgroesse) liegt also fest, nehme ich an.
>
>> Gleichzeitig soll aber die Schärfentiefe nicht zu klein
>> werden (je größer, je besser). Und die Bildqualität
soll natürlich auch
>> gut bleiben.
>
> Vergiss es. Die Schaerfentiefe liegt mit Masstab und Blende fest:
>
> Gesamtschaerfentiefe = 2 * z * effektive Blende / m^2
Woher kommt die Formel? Die Berechnung der Schärfentiefe sah mir immer so
knifflig aus.
> Der Wert z ist die groesste zulaessige Unschaerfe. Nehmen wir hier mal
> wegen der erforderlichen pixelscharfen Abbildung mit 6 Mikrometer an.
> Weiter als etwa Blende 8 wirst Du aus Gruenden der Beugung nicht
> abblenden koennen. Also mal sehen: 2 * 0,006 * 8 / 1^2 = 0,1 mm.
>
> Hoppla. <8)
Jupp. Obwohl ich leicht größere Unschärfewerte haben darf, aber
viel
besser wirds ja trotzdem nicht.
>> Zuviel Wünsche auf einmal? Welche Vorgehensweise verspricht denn
die
>> besten Ergebnisse?
>
> Welche Werte kannst Du denn variieren?
Alles. Außer die Größe der Objekte.
Tschau - Robert
--
vertrau
voraus voraus
Hilfe bei grossen Massstaeben
Autor: "Andreas Kammann"Robert W. Kuhn schrieb:
>
> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen gro