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Hilfe bei grossen Massstaeben

Autor: "Robert W. Kuhn"
2006-07-26 10:49:28

Andreas Kammann schrieb:

>> Ich will sehr kleine Strukturen (~0.1mm) mit entsprechen großen Maßstab¹
>> (~1) abbilden.
>> [..]
>> Die Strukturen sollen auf ca 10 Pixel abgebildet werden. Da sind, nimmt man
>> eine Pixelgröße von 6mü, 60mü bildseitig. Also ungefährer Maßstab 0.5- bis 1

> irgendwie verstehe ich Deine Anforderungen nicht. Deine Abbildung ist
> 10 Pixel gross, d.h. Du hast ein paar "Klötzchen" als Bild.
> Offensichtlich kann es hier ja nicht darum gehen, Dein Objekt mit
> nennenswerter Auflösung abzubilden. Brauchst Du nur die
> Positionsinformationen, oder was ist Dein Ziel?

Jupp, plus Farbe. Da ich beim Bayer-Pattern dann nicht viel auf
Subpixelinterpolation zählen kann ist klar.

>> Wie groß ist üblicherweise da noch die Schärfentiefe? 5mm, würde ich mal
>> schätzen?
>
> Dazu hat Dieter ja schon was geschrieben ;) Da Dein einzelnes Objekt ja
> nur 0,1 mm gross ist, wozu brauchst Du die vergleichsweise riesige
> Schärfentiefe? Viele Objekte über 5 mm Tiefe verteilt?

Jupp.

> Es wäre vermutlich wesentlich einfacher, wenn Du konkret schreiben
> würdest, was Du vorhast. Magst Du dazu etwas sagen?

Gerne.

Nennt sich PTV. Ziel ist es, Strömungen zu vermessen. Da man ja so
Strömungen (wie z.B. Luftbewegungen) nicht sehen kann, werden sogenannte
Tracer als Markierer hinzugegeben. Wenn man die verfolgt, kann man quasi
die Strömung rekonstruieren. Damit spiele ich z.Z. halt rum. Problem ist,
daß die Tracer halt sehr klein sind und dazu noch räumlich verteilt. Da
ich aber nur die Position brauche, müssen sie aber nicht unbedingt sehr
scharf abgebildet werden.

Tschau - Robert

--
vertrau
voraus voraus



Hilfe bei grossen Massstaeben

Autor: Dieter Lefeling
2006-07-30 13:30:18




Hilfe bei grossen Massstaeben

Autor: Dieter Lefeling
2006-07-30 13:30:18

Robert W. Kuhn schrieb:

> [ Ich schrieb: ]
> > Gesamtschaerfentiefe = 2 * z * effektive Blende / m^2
>
> Woher kommt die Formel? Die Berechnung der Schärfentiefe sah mir immer so
> knifflig aus.

Im Nahbereich ist vieles einfacher. <8) Bei Entfernungen erheblich unter
der hyperfokalen (und das ist diesem Bereich um Masstab 1:1 deutlich der
Fall) naehern sich hintere und vordere Schaerfentiefe an: jeweils die
Haelfte den obigen Terms plus/minus ein winziger Restfehler: nach hinten
ganz minimal mehr, nach vorne minimal weniger. In der Summe kompensieren
sich sogar diese minimalen Restfehler praktisch exakt. Die Ungenauigkeit
selbst einer sehr praezise arbeitenden Blendenmechanik hat da bereits
groesseren Einfluss. Die obige Makronaeherung kannst Du daher hier als
exakt betrachten.

> > Welche Werte kannst Du denn variieren?
>
> Alles. Außer die Größe der Objekte.

Mehr Schaerfentiefe ergibt sich vor allem durch weniger Masstab (geht
quadratisch in die Formel ein). Stark abblenden geht nicht, weil da die
Beugung zuschlaegt. Den Masstab wirst Du allerdings nicht viel variieren
koennen - ausser mit einem deutlich kleineren Aufnahmeformat.

Dieter

--
Suche: Canon Standard-Prismensucher FN (nicht AE-FN) fuer new F-1.
Gebrauchsspuren kein Problem, solange Optik sauber und Mechanik 100% ok.



Hilfe bei grossen Massstaeben

Autor: "Andreas Kammann"
2006-07-31 00:36:43

Robert W. Kuhn schrieb:

> [..]
> Nennt sich PTV. Ziel ist es, Str